Wo Kinder sicher schwimmen


Gefahrloses Badevergnügen
Wo Kinder sicher schwimmen
Purino/Shutterstock.com

Sommer, Sonne, Badespaß – das passt zusammen, vor allem in der Ferienzeit. Doch Wasser ist nicht ganz ungefährlich, wie auch dieses Jahr wieder zahlreiche Badetote beweisen. Wo das Risiko für Kinder und Jugendliche besonders groß ist, erklären nun deutsche Kinderärzte.

Wasser zieht Kinder magisch an

„Ertrinken gehört zu den häufigsten Todesursachen im Kleinkindalter“, sagt Kinderarzt Ulrich Fegeler. Im Jahr 2018 sind laut Deutscher Lebensrettungsgesellschaft DLRG 11 Kinder im Grundschulalter und 15 im Vorschulalter ertrunken. Säuglinge ertrinken am häufigsten in Badewannen, kleinen Wannen und Eimern, Kinder im Vorschulalter vor allem im Schwimmbad. Hauptursache ist dabei, dass die Kleinen oft unbeaufsichtigt und die Wasserstellen leicht zu erreichen sind. Denn Wasser zieht Kinder magisch an, betont Fegeler.

  • Tipp: Lassen Sie kleine Kinder in der Nähe von Wasser nie aus den Augen. Schon ein Vogelbecken oder ein Plantschbecken können für die Kleinsten zur tödlichen Gefahr werden.

Gefahrenbewusstsein fehlt

Jugendliche erwischt es dagegen vor allem in natürlichen Gewässern, und dass, obwohl sie meistens schwimmen können. Denn Heranwachsende sind oft impulsiv und risikobereit und überschätzen dabei ihre eigenen Fähigkeiten. Kommen noch Drogen oder Alkohol ins Spiel, wird der Badespaß besonders gefährlich. Der Jahrhundertsommer 2018 spiegelt sich auch in dieser Altersgruppe: Die Anzahl der Ertrunkenen stieg bei den bis zu 20-Jährigen um 61% im Vergleich zum Vorjahr, berichtet der DLRG.

  • Tipp: Klären Sie Jugendliche explizit über die Gefahren in natürlichen Gewässern auf. Machen Sie klar, dass beispielsweise auch in wenig Wasser führenden Flüssen die Strömung nie unterschätzt werden darf.

Kranke Kinder

Manche Kinder sind aufgrund einer Grunderkrankung besonders gefährdet: So landen autistische Kinder leicht mal im Wasser, weil sie alleine in der Gegend umherwandern. Kinder mit einer Epilepsie können bei einem eventuellen Anfall im Wasser nicht schwimmen und drohen deshalb zu ertrinken, ausgiebiges Toben im Wasser kann wiederum Kinder mit Herzrhythmusstörungen gefährden.

  • Tipp: Wenn Ihr Kind unter einer chronischen Krankheit leidet, sollten Sie zum Sommerbeginn mit Ihrem Kinderarzt abklären, ob der Badespaß erlaubt ist.

Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de, DLRG

Das Team der Post-Apotheke

Porträtfoto von Rudolf Keil

Rudolf Keil

Porträtfoto von Christian Gohr

Christian Gohr

Porträtfoto von Birgit Siegeroth

Birgit Siegeroth

Julia Emeljanov

Porträtfoto von Marie-Luise Mertens

Marie-Luise Mertens

Sandra Wisniewski

Porträtfoto von Maritta Geller

Maritta Geller

Porträtfoto von Katharina Krause (Käthi)

Katharina Krause (Käthi)

Porträtfoto von Julia Sterken

Julia Sterken

Porträtfoto von Sarah Bojor

Sarah Bojor

Daniela Lames

Iris Möcker

Porträtfoto von Anna-Lisa Buss

Anna-Lisa Buss

Platzhalterbild für ein Mitarbeiter-Porträtfoto

Gisela und Hans Feldmann
Alle Mitarbeiter anzeigen

BasenCitrate Pur

Zum Produkt

News

Fettleber: Unbemerktes Gesundheitsrisiko
Fettleber: Unbemerktes Gesundheitsrisiko

Jeder 5. Deutsche betroffen

Weit verbreitet, aber oft unbemerkt: Immer mehr Menschen leiden unter einer Fettleber. Entdeckt man sie frühzeitig, lassen sich die drohenden Folgen wie Leberkrebs und Leberzirrhose mit einfachen Maßnahmen abwenden.   mehr

Wie riskant ist die „Pille“?
Wie riskant ist die „Pille“?

Thrombose und Krebs

Seit 60 Jahren wird mit der Anti-Baby-Pille verhütet. Ihre Vorteile sind bekannt. Doch wie sieht es mit Krebsgefahr und Thrombosen aus? Zwei Mainzer Wissenschaftlerinnen haben die aktuelle Studienlage zu den Risiken der Pille ausgewertet.   mehr

Schwangerschaftsdemenz nach Geburt
Schwangerschaftsdemenz nach Geburt

Denkfähigkeit im Wochenbett verringert

Lange wurde angenommen, dass Frauen während der Schwangerschaft übermäßig vergesslich und verwirrt seien. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt jedoch: Die „Schwangerschaftsdemenz“ der Mutter beginnt erst im Wochenbett.   mehr

Alternative zu Antibiotika?
Alternative zu Antibiotika?

Strategien gegen Resistenzen

Multiresistente Keime sind vor allem im Krankenhaus ein ernst zu nehmendes Problem. Viele Menschen versterben inzwischen an den nicht mehr behandelbaren Infektionen, da die Bakterien resistent gegen nahezu alle Antibiotika sind. Wie müssen also die Antibiotika der Zukunft aussehen, um effektiv und möglichst ohne Resistenzentwicklung bakterielle Infektionen behandeln zu können?   mehr

Nahrungsergänzung im Blick: Goji-Beeren
Nahrungsergänzung im Blick: Goji-Beeren

Sinn oder Unsinn?

Goji-Beeren werden in der traditionellen chinesischen Medizin seit langem als Heilmittel zur Stärkung des Körpers eingesetzt. Auch in Deutschland werden die kleinen roten Beeren immer beliebter. Doch was kann das „Superfood“ wirklich?     mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im September

So klappt es mit der Konzentration

So klappt es mit der Konzentration

Gedanken schweifen ständig ab?

Ob im Homeoffice oder im Büro: Jeder kennt Phasen, in denen die Gedanken abschweifen und konzentrier ... Zum Ratgeber

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Post-Apotheke
Inhaber Rudolf Keil
Telefon 02181/7 05 01 30
Fax 02181/70 50 13 40
E-Mail info@post-apotheke.com